bücher

Leipziger Buchmesse 2018

„We live and breathe words“ – Cassandra Clare 

Nachdem ich den Beitrag zweimal unfertig hochgeladen hab, natürlich aus Versehen, hab ich es jetzt doch geschafft ihn auch mal fertigzustellen. Das hat richtig lange gedauert. Man bekommt gelöschte Beiträge nämlich nicht mehr aus dem Papierkorb, ohne sie wieder zur veröffentlichen.

Zu meiner ersten Buchmesse:

Allgemeines: 

Im Grunde war das Ganze etwas kurzfristig. Knapp zwei Monate vor der Messe hab ich meine Akkreditierung abgeschickt und keine drei Tage später war die Zusage da. Ich weiß nicht, ob das an der Tatsache lag, dass ich einfach schon so spät dran war oder, ob das Presseteam da einfach immer richtig flott arbeitet. Die Akkreditierung an sich lief auch wirklich sehr unkompliziert. Außer den Blognamen und ein paar Informationen in ein Formular eintragen, muss man eigentlich nichts machen.

Am Samstag hab ich kurz gebraucht das Pressezentrum zu finden und hab dann natürlich auch nach der Anmeldung nicht mitbekommen, dass es für die Presse Wlan-Zugänge gibt. Das hab ich dann am Sonntag nachgeholt. Wobei die Verbindung dazu leider eh immer wieder abgebrochen ist. Theoretisch hätte ich es mir also auch ganz sparen können. Der Kaffee im Pressezentrum war, genauso wie die Garderobe, kostenlos. Dafür gibt es von mir einen dicken Pluspunkt.

Für mein Hotel musste ich etwas mehr Geld auf den Tisch legen, da ich einfach schon zu spät dran war. Und das Geld war es definitiv nicht wert. Sollte jemand auf Wechselduschen stehen, spreche ich gerne eine Empfehlung dafür aus. Eine normale Temperatur des Wassers war nämlich nicht möglich. Den Fernseher hab ich zuerst überhaupt nicht anbekommen. Der war auch komischerweise nie ganz aus. Ich musste einfach nur ein paar Programme weiter schalten. Wahrscheinlich kann der Sicherheitsdienst über die Fernseher in die Zimmer gucken oder so. Das Frühstück war  ganz in Ordnung. Von einem 4-Sterne-Hotel hatte ich mir allgemein allerdings doch etwas mehr erwartet.

Samstag: 

Wie viele andere auch, stand ich am Morgen natürlich erst mal im Stau. Im Gegensatz zu den Bahnfahrern hab ich es da aber wohl noch gut erwischt. Ich bin dann zeitlich genau so an der Messe angekommen, dass ich Kai Meyer auf dem blauen Sofa des ZDF sehen konnte. Ein wirklich sehr sympathischer Kerl.

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Beim Durchstreifen der Hallen bin ich anschließend auf einen Kinderbuchautor gestoßen, mit dem ich mich etwas länger unterhalten hab. Das lief so weit, dass ich eines seiner Bücher kaufen musste. Ja, ich sage bewusst, dass ich es musste.  Es ist wirklich schön zu sehen, wenn sich Autoren für Dinge einsetzen. Ein Teil des Erlöses von Hummel Holly (Band 1) geht an den Bundesverband Kinderhospiz. Außerdem haben er und seine Frau noch ein weiteres Buch, bei dem der gesamte Erlös in den Kampf gegen Kinderdemenz fliest. Ich hatte bis dahin überhaupt keine Ahnung davon, dass Kinder Demenz bekommen können. Hummel Holly kaufen

Außerdem hab ich dann am Samstag auch noch bei einem Stand vorbei geschaut, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Ficken Likör auf der Buchmesse. Die Firma stammt aus dem Geburtsort meiner Mutter und durch diese Seite der Familie kenne ich auch einen der Geschäftsführer. Leider war der schon nicht mehr da. Dennoch hab ich es mir nicht nehmen lassen, das Buch zu kaufen, es mir signieren zu lassen und zwei Schnäpschen zu trinken.

Am späten Nachmittag hab ich dann noch ein paar liebe Menschen kennengelernt, mit denen ich mir einen Vortrag von Hans Peter Roentgen angehört hab. Es ging darum, wie man seine Projekte mit einem Satz beschreibt und das war wirklich sehr interessant. Ich bin immer noch hin und her gerissen, ob ich es schwerer finde einen Pitch zu formulieren oder einen Klappentext.

Anschließend sind wir zur Lesung von Desasterotik in Halle 1 gegangen. Die war wirklich genial! Es wurde eigentlich durchgehend nur gelacht. Solltet ihr auf Twitter unterwegs sein und ihr bisher noch nicht folgen, holt das definitiv nach.

Am Abend war dann das Schreibnacht-Treffen, bei dem ich noch ein paar weitere liebe Menschen kennengelernt habe. Gutes Essen und gute Gespräche!

Sonntag:

Kurze Anmerkung: Die Pommes in Halle 2 waren tatsächlich die Besten, die es gab. Sollte man sich für nächstes Jahr merken. Den Stand mit dem gratis Kaffee habe ich aber irgendwie an beiden Tagen nicht gefunden.

Am Sonntag waren dann zwei Gespräche und ein Vortrag. In dem ersten haben sich Anna von InkofBooks, die Selfpublisherin E.R.Swan und ein Mitarbeiter von Books on Demand über Blogger Relations unterhalten. Ich fand das Thema wirklich interessant und ich kann Anna nur zustimmen. Die persönliche Note geht bei Anfragen jeglicher Art leider gerne verloren. Wenn jemand Kontakt zu einem Blogger möchte, dann bitte doch auf einer persönlichen Ebene. Lernt ihn oder sie vorher kennen und lest euch bitte die „Über mich“-Seiten durch. Niemand möchte mit falscher Anrede oder falschem Namen angesprochen werden.

Das Thema des zweiten Gesprächs war „Wie man Leser zu Fans macht“. E.R. Swan war wieder mit dabei, den Namen der zweiten Autorin konnte ich mir leider nicht merken. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich aus diesem Gespräch nicht viel mitgenommen habe. Außer natürlich, dass der zweiten Autorin egal ist, wer ihre Bücher liest und ob sie jemand mag. Sie wirkte leider allgemein sehr fehlplatziert. Bei E.R.Swan solltet ihr aber definitiv mal vorbei schauen, genau wie bei Anna. Ich hab beide Seiten oben verlinkt.

Der Vortrag am Nachmittag war wieder von Roentgen und handelte von Klappentexten. Ich muss aber auch da leider sagen, dass ich ihn nicht sehr gut fand. Es wurden Klappentexte vorgelesen und anschließend so verändert, dass sie ansprechender sein sollen. Ich persönlich fand weder die eine Version noch die andere wirklich gut. Kann natürlich sein, dass das an den Büchern oder an der Frau lag, die die Texte vorgetragen hat. Auf jeden Fall konnte ich damit leider nicht wirklich viel anfangen. Nach dem Vortrag am Samstag war das echt schade.

Den Abend haben wir dann noch schön beim Essen ausklingen lassen, bevor es wieder zurück nach Bayern ging. An dieser Stelle möchte ich noch einmal erwähnen, was für liebe Menschen ich kennen lernen durfte. Ich hab mich wirklich sehr gefreut und freue mich jetzt auf die nächsten Messen.

Wer von euch war denn auch auf der Buchmesse? Hat jemand vor dieses Jahr auf die in Frankfurt zu gehen oder nächstes Jahr dann auf die in Leipzig?

Liebe Grüße,

rnxk4zsse4jtnzrdc6vd

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